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Juni 2008

 

 

 

 

 

Öffnungszeiten, werden in den Vlothoer Tageszeitungen und nach Vereinbarung bekannt gegeben.

 

Stichwort  Haus Malz

Viele Besucher Vlothos bleiben wohl vor dem schönsten Fachwerkhaus des westfälischen Städtchens stehen. Alles ist seit der Erbauung nicht verändert worden. Die Bedeutung dieses Fachwerkhauses liegt in seinem authentischen Erhaltungszustand, vor allem in der noch vorhandenen Inneneinrichtung. Die Familie Malz hatte dieses Gebäude 1834 erworben, lebte und arbeitete hier bis 1985. Nach Auszug der letzten Generation richtete der Eigentümer, Dr. Ulrich Malz, ein Heimatmuseum ein.

Die Stiftung Haus Malz, eine treuhänderische Stiftung in der Verwaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz soll zukünftig den Erhalt dieses Bauwerkes mit Inneneinrichtung sichern. 

     

 

Die geräumige Diele war Dreh- und Angelpunkt des Hauses. Hier spielte sich das Geschäftsleben ab.

 

 

Informationstisch

Das ovale Wandbild zeigt den Großvater von Ulrich Malz, Kaufmann Hermann Malz  *1834  1900.

 

Sitzecke auf der Diele

 

 

 

 

 

Tür zum Wartezimmer, als dieses Haus noch als Praxis genutzt wurde.

 

 

Der Lastenaufzug ging ursprünglich vom Dachboden bis in den Keller. Heute nur noch bis zum Dielenboden.

Die Küche mit den Delfter Kacheln scheint auf Gäste zu warten.

 

 

 

Ein Besuch lohnt sich immer.
 

 

 

 

 

Heimatstube

Die Bezeichnung Heimatstube ist aus der Anfangszeit dieser Einrichtung. Da sich der Komplex in den letzten Jahrzehnten stark erweitert hat, wäre der Name Heimatmuseum angebrachter.

Ab 1979 sammelte der Heimatverein Vlotho Gegenstände, um eine Heimatstube einrichten zu können. Dass der Verein aktiv und erfolgreich ist, zeigt die zusammengetragene Ausstellung im Obergeschoß der Vlothoer Kulturfabrik. Hier kann man die Lebens-  und Arbeitswelt der Menschen aus der Region kennen lernen.

An den Aktionstagen der Heimatstube erwachen die Tante-Emma-Laden, die Spinner, Weber, Zigarrenmacher, Korbflechter und der Schuhmacher zu neuem Leben.

Einen Video-Clip vom Aktionstag finden Sie auf der Video-Seite. 

 
 

 

 

 

Kulturfabrik Lange Straße 53, in der die Heimatstube untergebracht ist.

 

Treppenhaus - Heimatverein

 

 

Der Eingangsbereich beim Betreten der Heimatstube.

 

 

 

 

Tisch der Zigarrenmacher

 

Korbflechter

 

Spinnräder

 

 

Tante-Emma-Laden

 

 

Webstuhl

 

 

Schuhmachertisch vom Eduard Schmidt, Höltkebruchstraße

 

 

 

 

 

Ein Teilbereich der Heimatstube

 

 

Das was hier vorgestellt ist, ist nur ein kleiner Teil des Museums. Ferner können besichtigt werden: Tischlerei, Hausschlachtung, eine alte Schulklasseneinrichtung, Bierbrauerei Volbracht, Drechslerei, Vlothoer Trachten und vieles mehr. Besuchen auch Sie die Heimatstube, es lohnt sich.

 

Öffnungszeiten 2010

Die Heimatstube an der Langen Straße 53 wird am Sonntag, 7. März, von den Mitgliedern des Heimatvereins Vlotho zum ersten Mal in diesem Jahr wieder geöffnet. Von 11 bis 18 Uhr können sich Besucher in der Stube umsehen.

 

Weitere Öffnungszeiten in diesem Jahr sind der 24. April, 29. Mai, 28. August und 25. September (jeweils von 10.30 bis 12.30 Uhr) und Sonntag der 14. November von 11 bis 18 Uhr.

 

Die Aktionstage werden gesondert bekannt gegeben.

 

 

 

Historische

 

 

 

Hammerschmiede Gnuse

In Vlotho kennt jeder die alte Schmiede an der Seebruchstraße 3, die seit 1827 mit einer Wasserkraftanlage ihre Maschinen antrieb. Als Paul Gnuse, als letzter Schmied, 1978 den Betrieb aufgab, wurde die vollständig erhaltene Schmiede mit allen Geräten und Werkzeugen als historische Museums-Schmiede weitergeführt.

 

Öffnungszeiten Saison 1.4. – 30.9. jeden letzten Sa im Monat 15 – 17 Uhr geöffnet.

 

 

 

 

Haus Schadde und Hammerschmiede

 

 

Altes Firmenschild

 

 

Wandtafel im Eingangsbereich mit Informationen zur Schmiede.

 

 

Linnenbeeke im Quellgebiet Bonstapel. Dieser kleine Bach trieb alle Wassermühlen im Vlothoer Bereich an.

 

 

Einbau des neuen      Wasserrades 1996     

 

 

 

Paul Gnuse an der Esse, †1984.

Sprichwort:
"Man muss das Eisen schmieden,
solange es heiß ist"

Die Linnenbeeke entspringt südlich des Berges Bonstapel der Stadt Vlotho und fließt in nordwestlicher Richtung. Ab der Horst trägt der Bach den Namen Forellenbach (auch Mühlenbach genannt) und mündet in der Nähe des Bahnhofs in die Weser. Ein weiterer Bach ist der Güstebach, er kommt vom Reinertsberg, duchfließt Akemeiers Teich und mündet dann auf der Horst in den Forellenbach.

 

Stichwort  Wasserrad

Das Wasserrad trieb nicht nur den Schmiedehammer an, sondern auch alle anderen Maschinen in der Schmiede. Die Kraft wurde mit Transmission (Überträger) und Lederriemen übertragen. Elektrische Geräte gab es in der Anfangszeit nicht. Da alles mit Wasserkraft angetrieben wurde, hatte Herr Gnuse keine Energiekosten-Probleme, so wie es sie heute ja gibt.

 

 

Der Amboss,

das Herzstück jeder Schmiede.

 

 

Esse, wo das Schmiedefeuer brannte und das Eisen glühte.

 

 

Ständerbohrmaschine,

mit eingespannten Spiralbohrer wurden Löcher in Stahl und Holz gebohrt.

 

Werkbank mit Schraubstock und Werkzeugleiste an der Wand. So mancher Lehrling hat hier wohl sein Gesellenstück gemacht.

 

 

 

Wasserradwelle aus Holz, 65 cm Durchmesser. Vorne der Kopf des Schmiedehammers.

 

 

 

 

Helmut Diekmann (Heimatverein) im Gespräch mit Kathrin Brinkmann (Vlothoer Zeitung). Die Dame im Vordergrund machte Aufnahmen für einen Verlag, der Wandkalender herstellt. 26. Juli 2008

 

 

Das neue Wasserrad von 1996 hat schon etwas Moos angesetzt, ist aber im guten Zustand.

Eine bessere Aufnahme ist kaum möglich, da das Rad tief eingelassen ist und

der Bereich um das Rad eingeengt ist.

 

 

Heimatverein Vlotho

 

Stichwort Heimatverein Vlotho gegr. 1882

Mit dem Heimatverein verbindet sich die Heimatstube und die Betreuung der Hammerschmiede Gnuse, ferner das Wasserrad an der Klosterstraße. Die Heimatpflege und Betreuung der örtlichen Wanderwege sind nur einige Aufgaben, die sich der Verein zu Nutzen macht. Auch Ausflugsfahrten mit Besichtigungen gehören zum Programm. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen. Tel. 05733 8631 - Herr Klocke