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Weitere Straßen

 

Diese Seite soll ältere Bürger dieser Stadt an ihre Jugendzeit erinnern und für die jüngeren einen kleinen Blick in die Geschichte

der Stadt Vlotho ermöglichen.

Bismarckstraße / Mühlenstraße

Links, eine Postkarte von der Bismarckstraße um 1915.

 

Rechts, ein Foto von der Bismarckstraße um 1965.

Vorne links, das Haus vom

Dr. Joachim Wünscher

 

Die Verbindung zwischen der Bismarckstraße und der Mühlenstraße ist erst 1865 ausgebaut worden.

Stichwort großes Lagerhaus

Zwölf Vlothoer Kaufleute hatten sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen um das dringend benötigte Lagerhaus zu verwirklichen. Lange Verhandlungen über den Standort wurden geführt, bis endlich am 20. Mai 1845 der Grundstein für das Gebäude an der heutigen Bismarckstraße  gelegt wurde. Im Laufe der Jahre hatte dieses Gebäude eine Reihe von Mitbesitzern, auch die Zigarrenfabrik Friedrich Schöning gehörte dazu. Letzter Alleinbesitzer war die Firma Niemann & Tintelnot. Das große Lagerhaus an der Bismarckstraße diente als Umschlagplatz, unter anderem für Güter aus dem Hafen. Hauptsächlich wurden Tabakblätter aus der ganzen Welt , aber auch aus Deutschland gelagert.

Das Lagerhaus wurde 1979 im Zuge des Weserbrückenneubaus abgerissen.

Die Geschichte des Lagerhauses finden Sie hier.

Stichwort Kloster Segenstal

Das Kloster wurde am 16. März 1258 in der Wasserburg Schune gegründet, welches in der Nähe zur Weser lag. Da dieser Bereich aber Hochwasser gefährdet war, ist das Kloster 1288 auf das Grundstück der heutigen St. Stephans-Kirche verlegt worden. Das Kloster wurde Nonnen des Zisterzienserordens übergeben. Im 14. und 15. Jahrhundert ging es Kloster und Stadt sehr schlecht. Die Gebäude verfielen. Außerdem ließ die Zucht im Kloster zu wünschen übrig. Um 1430 wurden die Nonnen von Mönchen abgelöst. Im Jahre 1535 lebten nur noch vier Mönche in den Resten des Klosters Segenstal. Der letzte Pater - ein Mönch namens Lambertus - soll um 1560 gestorben sein, dann wurde das Kloster aufgelöst. Zu dieser Zeit waren allerdings nur noch Fragmente der Klosteranlage übrig. Als letztes noch brauchbares Gebäude

 

Spurensicherung

wurde das ehemalige Kapitelhaus zum Schulhaus umfunktioniert. Als dieses 1654 abgebrochen wurde, verschwand die Erinnerung an das Kloster Segenstal aus der Stadt.

Eine ausführliche Geschichte über das Kloster Segenstal finden Sie hier.  

Stichwort Wasserburg Schune

Die Wasserburg Schune (abgeleitet von Scheune, Scheuer) lag an der Mündung des Forellenbaches. Wann die Burg Schune entstanden ist, wissen wir nicht. Es mag um das Jahr 1000 gewesen sein. 1258 überließ Heinrich von Oldenburg, der inzwischen die Burg auf dem Amtshausberg gebaut hatte, Burg und Mühle dem neu gegründeten Kloster Segenstal. Den Nonnen wurde es aber so dicht an der Weser zu ungemütlich. Sie siedelten nach etwa 30 Jahren um zum St.-Stephans-Kirchplatz. Die Burg zerfiel im Laufe der Zeit und war 1556 nur noch ein Steinhaufen.

Heute ist von der Anlage nichts mehr erhalten.  

Stichwort Klostermühle

Bei den umfangreichen Erdarbeiten, die bei der Verlegung des Forellenbaches im August 1972 angefallen sind, stieß man auf die Übereste und Fundamente der ehemaligen Klostermühle und dessen Sägewerk im Bereich der Mühlenstraße. Sie stellen den Rest des ältesten Gebäudes dar, das schon lange vor der St.-Stephans-Kirche bestand. Die Mühle brannte am 16. Juli 1928 ab, und wurde nicht wieder aufgebaut.

Mehr zu dieser Klostermühle und Vogt Sägewerk finden Sie auf der Seite "Mühlen"

Links: der Lageplan

Stichwort freier Fährhof

In der Nähe der Weser, nicht weit vom großen Lagerhaus entfernt, lag der Fährhof, der als Freisassenhof noch bis in den 1930er Jahren bestanden hat. Die Hofgebäude selbst brannten infolge eines Blitzschlages am 28. Mai 1913 völlig aus.

Weil die Stadt Vlotho durch Kriegssteuern so stark in Schulden geraten war, die sie nicht begleichen konnte, war es unumgänglich geworden, den Besitzer des Fährhofes, Jobst von Briel, um Tilgung der Schulden zu bitten, die er auch beglich und als Gegenleistung für sich und seine Nachkommen die Steuerfreiheit (Vertrag von 1651) auf Lebenszeit

erhielt. So ist denn der Fährhof ein Freisassenhof geworden. Die Urkunde ist heute im Besitz der Familie Bonnemeier. Seinen Namen hatte er ursprünglich von der Fähre erhalten, die bis 1723 im gleichen Besitz blieb. Neben der Landwirtschaft betrieben die Fährhofbesitzer eine Ziegelei, Steinbruchbetrieb und die Kandiszuckerfabrik Ohle & Bonnemeier.

Stichwort Jobst von Brielen oder auch "von Briel" genannt

Fährhofbesitzer Jobst von Brielen, der große Sohn Vlothos, rettete seinen Heimatort.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg stand die Stadt Vlotho schon einmal vor einer großen Finanzmisere.

Fast 400 Jahre ist es jetzt her, dass durch den „Prager Fenstersturz" am 23. März 1618 der Dreißigjährige Krieg ausbrach. Im gleichen Jahr, am 14. März 1618, erblickte Jobst von Brielen, Vlothos großer Sohn, der einmal als Finanzgenie in unsere Vlothoer Heimatgeschichte eingehen sollte, hier das Licht der Welt.    Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

Stichwort Zollamt

Schon 1193 besaß Vlotho ein Zollamt. Es war eines von 26 Zollstätten an der Weser, welches von jedem Schiff eine Abgabe erhoben. Im Jahre 1746 erbrachte der Vlothoer Weserzoll über 2000 Taler. 1841 wurde es ein Binnenzollamt, das auf die zollfrei eingeführte Ware (vor allem Tabak), welches im benachbarten Lagerhaus lag, einen Einfuhrzoll erhob. Das Zollamt befand sich damals in einem Nebengebäude des Fährhofes. 1869 wurde ein neues Gebäude neben dem großen Lagerhaus an der Lagerhausstraße (heute Bismarckstraße) gebaut. Im Jahre 1884 gehörten zum Zollamt acht Beamte. Das Zollamt verlor nach und nach an Bedeutung, so dass 1966 nur noch 4

Beamte tätig waren und das Zollamt geschlossen wurde. Alle bisherigen Aufgaben übernahm nun das Zollamt Bad Oeynhausen.

 

Stadtplan, die Innenstadt 1963

 

 

Mühlenstraße.

Zuletzt Fahrschule Klimpel.

 

 

August Lücking. Der Forellenbach

ist bereits ausgebaut.

 

Hölkebruchstraße / Am Roseneck

Stichwort Haus Höltkebruchstraße Nr. 1

Das auf der linken Straßenseite gelegene Fachwerkhaus und das unmittelbar angrenzende kleinere Anwesen (siehe Foto) entstanden im Jahre 1692 an der Zuwegung zum Höltkebruch. Als Bauherr wird der „Colonus" Schlüter genannt. Er war allerdings weniger Bauer, als vielmehr „Handelsmann". 1688 wurde der Stadt Vlotho als erstem Ort in der Grafschaft Ravensberg das ausdrückliche Recht eingeräumt, den Handel mit Leinsamen zuzulassen. Eine sich daraus ergebende konjunkturträchtige Handels-Gelegenheit verstand Schlüter denn auch zu nutzen. Dabei kam ihm eine Bestimmung besonders zugute, auf Grund

derer der Drost und seine Beamten im Vlothoer Gesamtbereich dafür verantwortlich waren, dass dort nicht im Auftrage fremder Kaufleute untauglicher Leinsamen zum Nachteil der Untertanen eingeführt und verhandelt wird".

 

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Stichwort  Häuser Höltkebruchstraße / Roseneck 1 - 5

„Alt-Vlotho gibt es heute nicht mehr", so hört man die Bürger von Vlotho häufig klagen. Immerhin freuen sich alle, dass durch die Wiederherstellung der Häuser am Roseneck wenigstens ein Stück der Altstadt gerettet worden ist und dass auch hier und da Fachwerkbauten in neuem Glanze erstrahlen.

Zum Glück gibt es noch Bilder, die das ehemalige Vlotho darstellen.

Die ersten drei Häuser am Roseneck mit den Hausnummern 1, 3 und 5 waren einst der Anfang der Höltkebruchstraße. Vor der Einführung der Straßennamen im Jahre 1910 trugen sie die Nummern 174, 175 und 176. 

Geschichte                         Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

Stichwort  Zunftstube

Das Haus Vlotho Nr. 177, später „Höltkebruchstraße Nr. 2“ und danach  „Am Roseneck Nr. 2.“, wurde um 1570 erbaut. Von den älteren Besitzern ist nur wenig bekannt. 1743 gehörte es Jobst Heinrich Mundt und von 1807 bis 1823 dem Schlächter Sprang. Im Dezember 1861 verkaufte August Güse dieses Haus für 600 Taler an den Böttchermeister Carl Happe. 1895 erwarb es der Kaufmann Ferdinand Schütte, der es gewerblich nutzte und eine Bäckerei dort errichtete. Nachfolgend erbte Werner Brenker dieses Haus. 1975 wurde es vom Tischlermeister Wilfried Niedernolte erworben, der

dieses Fachwerkhaus bis 1976 aufwendig restaurierte.

Heute ist im diesem Haus die Gaststätte „Zunftstube“ untergebracht.

Stichwort Eduard Schmidt Schuhmachermeister

Einen langen Weg hatte Eduard Schmidt hinter sich, bevor er sich in Vlotho selbstständig machte. Geboren wurde Eduard Schmidt 1905 in Seinyy an der polnisch-russischen Grenze. 1919 kam er mit seinen zwei jüngeren Schwestern nach Deutschland. Seine erste Station war Spenge. Dort begann er im Alter von vierzehn Jahren seine Lehre zum Schuhmacher im Betrieb von Schuhmachermeister Spengelmann, die er mit Erfolg abschloss. 1928 zog er nach Vlotho an den Kaitenweg Nr. 7. Dort eröffnete er im Hause Lambrecht einen Schuhmacherbetrieb, nachdem er zuvor seine Meisterprüfung absolviert hatte. Drei Jahre später erfolgte ein Umzug in das naheliegende Haus Höltkebruchstraße Nr. 48.

Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

Stichwort Haus Köster Bonneberger Weg / Höltkebruchstraße

Auf dem Foto hat das alte Fachwerkhaus noch die Straßenbezeichnung Bonneberger Weg Nr. 1. Seit um 1969/70 einige Straßen wegen der Eingemeindung von Valdorf und Exter umbenannt worden waren, erhielt es die Straßenbezeichnung „Höltkebruchstraße“ Nr.1. Was man dem Haus auf diesem Foto, aus den Jahren um 1925, nicht ansieht, ist, dass dort der Kaufmann Heinrich Köster ein Lebensmittelgeschäft betrieb. Der kleine Laden war zunächst ein großes Zimmer, das hinter den beiden linken Fenstern verborgen war. Nach dem 2. Kriege wurde das Fachwerkhaus total umgebaut und das Geschäft erhielt nun zwei Schaufenster zur

Höltkebruchstraße hin. Anfang der 1970er Jahre wurde der Tante-Emma-Laden, wie viele andere in Vlotho, geschlossen.

Poststraße

Stichwort Fachwerkhaus – Poststraße Nr. 2

Die wenigsten „alten" Vlothoer werden sich an das Fachwerkhaus im Vordergrund erinnern, obwohl es im Kerngebiet von Vlotho, allerdings in einer Seitenstraße, stand. Im Stadtplan aus der „Geschichte der Herrschaft und Stadt Vlotho" von Rektor Heinrich Harland aus dem Jahre 1888 hat das Haus die Nummer 229. Als in Vlotho zwischen 1907 und 1910 die durchlaufende Nummerierung aufgegeben wurde und Straßenbezeichnungen eingeführt wurden, erhielt es die Bezeichnung Poststraße Nr. 2.

 Zur Zeit der Aufnahme war es die Kohlenhandlung Nolting. Als Fuhrmann arbeitete jahrzehntelang Wilhelm Obernolte in der Kohlenhandlung. Die

verschiebbaren Holztore deuten darauf hin, dass das traufenständige Fachwerkhaus, die meisten Fachwerkhäuser Vlothos sind giebelständig, immer gewerblichen Zwecken diente. Vielleicht waren die Eigentümer vor dem Kohlenhändler Nolting als Fuhrleute tätig, denn das Dach ist in der Hausmitte über der Haustür mit einem Aufbau und zwei Klapptüren und einem Balken zur Befestigung der festen Rolle versehen, mit der Lasten auf den Dachboden gezogen wurden.      Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

Wasserstraße

Stichwort Bökenburg

Die Bökenburg war keine Anlage wie auf dem Amthausberg und auch Ritter haben dort nie gelebt. Das alte Fachwerkhaus mit den hohen Bäumen war nur nach einem ehemaligen Besitzer Böke so genannt worden. Das linke Bild,eine Aufnahme (um 1935), zeigt das Bauwerk in seiner alten Schönheit. Im Laufe der Jahre zerfiel es und wurde immer baufälliger. Aber immer herrschte dort ein reges Leben und Treiben. Viele, viele Kinder wohnten dort, die mit ihren Hunden fröhlich und unbeschwert spielten. Heute erhebt sich an jener Stelle ein großes Kommunikationsgebäude der ehemaligen Bundespost.

Eine ausführliche Geschichte über die Bökenburg, finden Sie hier. 

Werderstraße

Stichwort Werderstraße und Werder

Die Werderstraße wurde bei der Umgestaltung von Vlotho in den 1970er Jahren abgetragen. Die Straße begann gegeüber der heutigen Kulturfabrik bis zur Bahnunterführung am Werder. Die Werderstraße hieß bis 1895 Grabenstraße.

 

 

Die Werderstraße mit Blick ab der Weserbrücke in Richtung Bahnhof.

Foto um 1970.

 

Blick von der alten Weserbrücke auf die Werderstraße und zur Bahnunterführung in Richtung "Werder".

 

Der Werder.

 

Winterbergstraße

Stichwort Kuhls Mühle

Die Mühle an der Winterbergstraße nahm 1823 den Betrieb auf. Conrad Kuhls erwarb sie 1872. 1952 wurde sie an Reinhard Klimpel verkauft, es war der letzte Besitzer. Diese Wassermühle wurde durch den Forellenbach angetrieben. Als am 27. September 1974 ein angrenzendes Gebäude abbrannte, wurde auch die Mühle beschädigt und musste wenig später dem Bau der neuen Mindener Straße weichen. Damit war auch die letzte Vlothoer Wassermühle ein Stück Geschichte. Das letzte Original Wasserrad dieser Mühle ist nun an der Klosterstraße aufgestellt und zu besichtigen. Mehr zu Kuhls-Mühle finden Sie auf der Seite "Mühlen"       

Links

Alte Feuerwache an der Winterbergstraße in den 1950er Jahren.

 

Rechts:

Maschinenfabrik Sander & Sohn an der Poststraße, hier von der Rückseite gesehen. Weiter hinten, die Fabrik H.F. Tölle an der Wasserstraße 7, die Zigarrenkisten herstellte.

Stichwort Schnapsbrennerei Möhle Winterbergstraße Nr. 8

Im Stadtbereich, und zwar unmittelbar an der Stelle, wo die Poststraße von der Winterbergstraße abzweigt, befindet sich das abgebildete Gebäude (siehe Foto). Der Neubürger Julius Möhle erteilte 1882 dem Vlothoer Bauunternehmer Carl Tengeler den Bauauftrag. Dieser „klotzig aufgedonnerte Steinhaufen", spotteten die eingefuchsten Vlothoer. Sie waren mehr oder weniger stadtbedingten Veränderungen nicht sonderlich zugetan. Tengeler betrieb sein Baugeschäft an der Herforder Straße auf dem Grundstück Nr. 17.

Geschichte                         Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

Stichwort Gaststätten

Immer mehr Gaststätten haben in den vergangenen Jahrzehnten geschlossen. Die Gründe lagen hauptsächlich in der geringen Wirtschaftlichkeit und der Tatsache, dass viele  Gastwirte, die ihre Pensionsalter erreichten, keinen Nachfolger hatten bzw. fanden. 1965 gab es  über 40  Gaststätten in Vlotho. Heute sind es gerade noch 14.

Im Jahr 1872 gab es in Vlotho 31 Gast- und Schankwirtschaften, bei einer Einwohnerzahl von etwa 3000.

Links: Gasthaus Bergschänke, eine beliebte Wirtschaft, die viele

Winterberger schätzten, bis der Besitzer Erich Kampmeier am 16.06.1992 in den Ruhestand ging. Eröffnet wurde diese Wirtschaft von seinem Vater Ernst 1957.

 

Straßen-Informationen

 

Zustand der Langen Straße

Das Kopfsteinpflaster der Langen Straße wurde 1936 durch eine Asphaltschicht erneuert.

 

 

Straßen und Hausnummern

So, wie wir heute die Straßennamen und Hausnummern in Vlotho kennen, geht bis ins Jahr 1895 zurück. In dem Jahr wurden nämlich in Vlotho die amtlichen Straßennamen eingeführt.  Allerdings waren die Hausnummern nicht immer fortlaufend. So hatte z.B. 1888 das Haus Finkhäuser an der Weserstraße die Nr. 140, während das Nachtbarhaus „Gasthaus zur Post“ die Nr. 231 besaß. Die Hausnummer Nr. 1 hatte Haus Reeker an der Langen Straße. Die fortlaufende Durchnummerierung wurde am 14. Februar 1910 vorgenommen.

 

 

Alte Vlothoer Straßennamen,  die es heute nicht mehr gibt:

Bonneberger Weg bis 1980: heute Zum Schelland

Dammstraße bis 1974: zwischen Oelbrinkstraße und Valdorfer Straße; nicht mehr vorhanden

Fährstraße bis 1980: heute Am Fährhof

Hermannstraße (um 1940): war eine Nebenstraße der Bredenstraße

Koppelstraße bis 1894: heute Poststraße

Kurze Straße bis 1936: heute Schillerstraße - In Uffeln gibt es wieder eine Kurze Straße

Lagerhausstraße bis 1885: heute Bismarckstraße

Rehmer Straße bis 1980: heute Weserstraße

Wehdemstraße (um1825): vom  Amtsgericht bis Wasserstraße

Werderstraße:  bis 1895 Grabenstraße, nicht mehr vorhanden

 

Ein Sonderkapitel ist die Friedhofstraße, da nach der Eingemeindung von Uffeln (1972) einige Straßennamen im Amtsbereich Vlotho doppelt vorhanden waren. Aus diesem Grund wurde eine Umbenennung einiger Straßenbezeichnungen erforderlich, die aber nicht sofort nach der Eingemeindung erfolgten, sondern erst um 1975. Während die Friedhofstraße in Uffeln den Namen beibehielt, wurde die Friedhofstraße in Vlotho durch die Verlängerung der Wasserstraße ersetzt. Auch zuvor gab es schon Umbezeichnungen zwischen der Friedhofstraße (Vlotho) und der Valdorfer Straße (um 1935).

Beschreibungen und Karten finden Sie auf dieser Unterseite: 

Stadtplan 1960

und Auflistung aller Straßen

 

 

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